Beckengurten

Beckengurten

Beckengurten kommen präklinisch bei einem vollständigen Beckenbruch zum Einsatz. 

Beckenbrüche entstehen ebenso wie Verletzungen der Wirbelsäule durch Unfälle die eine massive Gewalteinwrikung auf den Körper ausüben. Die grösste Gefahr bei einem Beckenbruch stellen innere Gefässverletzungen dar, die einen hohen Blutverlust - bis zu 5 Liter - und damit akute Lebensgefahr zur Folge haben können. Ein eventuell vorliegender Beckenbruch ist stets eine Notarztindikation.

Da das Beckentrauma bereits als Einzelverletzung eine kritische Hämorrhagie verursachen kann, ist es notwendig, eine solche Verletzung bereits präklinisch zu erkennen und die ersten therapeutischen Maßnahmen zu ergreifen. Gemäß prioritätenorientierter Behandlungsalgorithmen erfolgt die Diagnostik und Therapie nach dem Stillen kritischer externer Blutungen ( – Critical Bleeding) und der Sicherung von Atemweg (A – Airway) und Atmung (B – Breathing) unter Punkt C (Circulation) und ist somit grundsätzlich identisch zur Behandlung mehrfachverletzter und polytraumatisierter Patienten.

Beckenverletzungen werden präklinisch häufig unterschätzt oder übersehen. Daher ist es wesentlich, bei jedem Traumapatienten an eine mögliche Beckenverletzung zu denken. Da bei Blutungen, bedingt durch instabile Beckenfrakturen, aufgrund der großen Verteilungsräume nicht mit einer Selbsttamponade zu rechnen ist, liegt der initiale Behandlungsansatz darin, durch eine Stabilisierung des Beckenrings die Blutungsräume zu verkleinern sowie pathologische Frakturbewegungen zu reduzieren, um dadurch die Blutung zu minimieren und eine Gerinnselbildung zu ermöglichen. Neben der klassischen Behelfstechnik der Umschlingung des Beckens mittels Laken oder ähnlichem bieten wir verschiedene Modelle Beckenschlingen an.



70.10.469

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30.02.031

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